{"id":4937,"date":"2021-09-21T18:00:00","date_gmt":"2021-09-21T18:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coachfederation.at\/?p=4937"},"modified":"2026-03-30T05:41:31","modified_gmt":"2026-03-30T05:41:31","slug":"entwicklung-anders-verstehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coachfederation.at\/de\/entwicklung-anders-verstehen\/","title":{"rendered":"Entwicklung anders verstehen"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein Beitrag von&nbsp;Monika Udeani<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere meist impliziten Vorannahmen beeinflussen, welche Ergebnisse wir erzielen. Zugleich geraten diese Vorannahmen leicht aus dem Blick. Dies gilt f\u00fcr allt\u00e4gliche Gewohnheiten, tief verwurzelte Vorurteile, f\u00fcr wissenschaftliche Forschungsprojekte und augenf\u00e4llige Statistiken. Dies gilt selbst f\u00fcr vorgeblich objektive Prozesse via Machine Learning, deren zwischengeschaltete Filter retrospektiv in ihrer vollen Breite und Wechselwirkung nur schwer der Kritik unterworfen werden k\u00f6nnen.<a href=\"https:\/\/coachingfederation.at\/de\/news\/12-entwicklung-anders-verstehen#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es zum Selbstverst\u00e4ndnis von Coaches geh\u00f6rt, die Entwicklung der Coachees zu unterst\u00fctzen, welche Vorannahmen zu Entwicklung kommen ins Spiel und werden dabei wirksam? Im Folgenden soll jener Strang beleuchtet werden, der sich um Entwicklung auf der Basis eines linearen Zeitbegriffs in Verbindung mit Fortschritt (lat. progressus: vorw\u00e4rtsschreiten) rankt. Wohin f\u00fchrt dieses Vorverst\u00e4ndnis und welche Alternative w\u00e4re zumindest denkbar? Die Bedeutung einer solchen Spurensuche l\u00e4sst sich mit Nora Batesons Worten begr\u00fcnden: &#8220;Indem wir Dinge auf neue Weise sehen, bestimmt und motiviert das alles, was wir tun. Die Handlung kommt von selbst, aber die Ver\u00e4nderung geschieht auf der Ebene der Wahrnehmung.&#8221;<a href=\"https:\/\/coachingfederation.at\/de\/news\/12-entwicklung-anders-verstehen#_ftn2\">[2]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wachstumsideologie und Selbstoptimierung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die neuzeitlich-westliche Ideologie blickt zielstrebig nach vorne: Fortschritt meint die Entwicklung in Richtung&nbsp;<em>schneller, h\u00f6her, weiter, mehr<\/em>&nbsp;\u2013 wie Elon Musks und Jeff Bezos konkurrierende Weltraumfl\u00fcge j\u00fcngst auf bizarre Weise belegten. Die Profiteure des westlichen Wirtschaftssystems rufen nach unverzichtbarem Wachstum und verfolgen expandierende Gewinne.&nbsp;L\u00e4ngst ist dieses Entwicklungsverst\u00e4ndnis in Verruf geraten \u2013 vor allem in Anbetracht von dessen katastrophalen Auswirkungen auf das globale Klima und die Lebensbedingungen von Millionen von Menschen am Abgrund. Dennoch h\u00e4lt unser wirtschaftliches, gesellschaftliches und politisches System mit scharfkantiger Selbstverst\u00e4ndlichkeit daran fest, erkl\u00e4rt es zur Basis jeglicher Logik und findet seine Verbildlichung im vermeintlichen Optimum linearer Graphen in Richtung rechtem oberem Quadranten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Coachingkontext ist auf individueller Ebene bei allem Wert lebenslangen Lernens ein analoger Zug in Richtung handlungskompetenz\u00ad-, beziehungs- und pers\u00f6nlichkeitsorientierter Selbstoptimierung<a href=\"https:\/\/coachingfederation.at\/de\/news\/12-entwicklung-anders-verstehen#_ftn3\">[3]<\/a>&nbsp;festzustellen. Eine Vielfalt entwicklungsbeschreibender Stufenmodelle<a href=\"https:\/\/coachingfederation.at\/de\/news\/12-entwicklung-anders-verstehen#_ftn4\">[4]<\/a>&nbsp;spricht implizit vorg\u00e4ngigen Lebensabschnitten den Wert eines (meist mehr oder weniger aufw\u00e4ndig zu erringenden) \u00dcbergangs hin zu jenem vermeintlich Eigentlichen zu, wobei Letzteres verst\u00e4ndlicherweise diffus bleibt. Damit werden allerdings monokausale Wenn-dann-Denkkonstruktionen verst\u00e4rkt, die den L\u00f6sungsraum im Coachingprozess eingrenzen. Zugleich wird die besondere Bedeutung des \u201eJetzt\u201c nur marginal anerkannt.<a href=\"https:\/\/coachingfederation.at\/de\/news\/12-entwicklung-anders-verstehen#_ftn5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Im beruflichen Kontext steht Selbstoptimierung in enger Verbindung mit dem Stufenmodell Karriereleiter, wenngleich der Trend insbesondere bei Wissensarbeiter*innen ein neues Bild zeigt:&nbsp;\u201cKarrieren verlaufen heute nach anderen Mustern als noch vor einem Jahrzehnt. Sie sind vielf\u00e4ltiger, ungeplanter, bewegen sich seitw\u00e4rts anstatt linear, werden unterbrochen und wieder aufgenommen. Das bisherige Narrativ ist verschlissen.\u201c(Kestel, 2021, S. 19)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine \u00dcbung<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer mit Organisationen\/Unternehmen und deren F\u00fchrungskr\u00e4ften arbeitet, wird rasch feststellen, dass Entwicklung auch abseits dessen, was als Erfolg angestrebt wird oder an Finanzkraft verf\u00fcgbar ist, Unterschiedliches bedeutet&nbsp;\u2013im Besonderen je nachdem, ob es sich um eine Social Profit Organisation, ein Profit-Unternehmen oder eine Verwaltungseinrichtung handelt. Folgendes Beispiel handelt auf der Systemebene Organisation, l\u00e4sst sich aber als Gedankenexperiment auch auf Einzelpersonen hin durchspielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn eines Workshops bat ich ein Vorstandsteam, Flusssteine so zu legen, dass die wei\u00dfen Linien miteinander verbunden sind.&nbsp;&nbsp;Das Ergebnis (Bild 1) zeigte eine Linie. Werden die platzierten Steine im Hinblick auf Entwicklung betrachtet, haben wir das klassische \u201eFortschritts-Bild\u201c vor uns. Das mag f\u00fcr manche Organisationen und Unternehmen durchaus sinnvoll bis \u00fcberlebensnotwendig sein (vor allem, wenn es um wettbewerbsorientierte Produktentwicklung und Prozesse geht), f\u00fcr andere hingegen nicht, wie beispielsweise ein Finanzamt: Wir wollen, dass unsere Steuern im Hinblick auf bestimmte Parameter stets gleich und f\u00fcr alle gleich berechnet werden. Auch innerbetrieblich wollen wir, dass unsere Geh\u00e4lter wie vereinbart und anspruchskonform zugeteilt werden etc. Kreativit\u00e4t im Sinne von Weiterentwicklung ist dabei nicht gefragt (au\u00dfer was vielleicht die Abwicklung anbelangt).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bat das Vorstandsteam, entlang der wei\u00dfen Linien der Steine einen Kreis zu bilden. (Bild 2) F\u00fcr manche Organisationen und Unternehmen beinhaltet es eine enorme Entwicklungsanstrengung, \u201egleich\u201c oder dem eigenen Auftrag treu zu bleiben, vor allem, wenn ber\u00fccksichtigt wird, was sich rundherum ver\u00e4ndert.&nbsp;&nbsp;Auch die Organisation selbst, die sich Schritt f\u00fcr Schritt im Kreis und zur\u00fcck zum Ausgangspunkt bewegt, ist nicht mehr dieselbe wie jene, die den vorherigen Kreis begonnen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Resonanz zu den beiden Bildern tauchte bei den Teammitgliedern das Bild der Iteration auf: Linie &#8211; Kreis &#8211; Linie &#8211; Kreis &#8211; Linie &#8230; oder als Alternative ein Kreis \u00fcber einem Kreis \u00fcber einem Kreis &#8230; im Sinne einer Aufw\u00e4rtsspirale. Wie stark ist doch das lineare Denken in uns und unserem Bild von Entwicklung verankert! Was aber \u00e4ndert sich, wenn Entwicklung tats\u00e4chlich nur den Kreis meint und dann den n\u00e4chsten Kreis und den n\u00e4chsten &#8230; und dazwischen wechselseitige Lernprozesse mit den Beteiligten und Betroffenen im Kontext von unvorhersehbaren Ereignissen, politischen Entscheidungen, wirtschaftlichen Turbulenzen oder auch Konkurrent*innen, Kund*innen, Lieferant*innen &#8230;, die sich mit uns ver\u00e4ndern?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein zyklischerer Umgang mit Zeit<\/h2>\n\n\n\n<p>Welche Anhaltspunkte, Entwicklung als Kreisbewegung zu verstehen, die den Kreis beendet und neu beziehungsweise ver\u00e4ndert auf derselben Ebene ansetzt, k\u00f6nnen f\u00fcr ein alternatives Entwicklungsverst\u00e4ndnis hilfreich sein? Wie k\u00f6nnte so etwas \u00fcberhaupt aussehen?<\/p>\n\n\n\n<p>In seinem Buch \u201eSand Talk\u201c f\u00fchrt Tyson Yunkaporta in das auf 40.000 Jahren Kulturgeschichte basierende indigene Wissen der Aborigines ein. In einem Interview&nbsp;erl\u00e4utert er: &#8220;Man sieht Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig. Alles in einem gro\u00dfen Netz, und du siehst nur Dinge, die interessant sind. Du versuchst nicht, Dinge vorherzusagen. [\u2026] Man bewegt sich mit dem System, bewegt sich individuell darin, aber interagiert und erlaubt seinen Interaktionen, einen zu ver\u00e4ndern. [&#8230;] Menschen, die versuchen, sich zusammenzusetzen und zu kontrollieren, wohin sich das System entwickeln wird, indem sie planen oder versuchen, eine Zukunft zu entwerfen oder vorherzusagen, produzieren nur Stagnation und Entropie.&#8221;<a><\/a><a href=\"https:\/\/coachingfederation.at\/de\/news\/12-entwicklung-anders-verstehen#_ftn6\">[6]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die L\u00f6sungsfokussierte Kurzberatung<a href=\"https:\/\/coachingfederation.at\/de\/news\/12-entwicklung-anders-verstehen#_ftn7\">[7]<\/a>&nbsp;setzt gleichfalls auf der Zeitebene an. Indem Coaches via \u201eWunderfrage\u201c einladen, aus der Perspektive des erw\u00fcnschten k\u00fcnftigen Zustands zu beschreiben, wird der Wenn-Dann-Rahmen obsolet:&nbsp;\u201eUnd was ist dann anders? Was ist noch anders? Was machen Sie dann?\u201c \u201eWelche Unterschiede bemerken andere, wenn Sie [Name des Ziels] erreicht haben?\u201c(Sparrer, 2007, S 39.35.) Die Frage nach drehbuchkonkreten Beschreibungen von eigenen&nbsp;<em>Verhaltensweisen<\/em>, die&nbsp;\u2212&nbsp;wenn das \u201eWunder\u201c geschehen ist,&nbsp;\u2212&nbsp;zu bemerken sind, lassen diese bereits ansatzweise im Jetzt erfahren und st\u00e4rkend wirksam werden. Einw\u00e4nden, hier handle es sich gleichfalls um ein lineares Zeitverst\u00e4ndnis (von der Zukunft retour in die Gegenwart), m\u00f6chte ich ein Bild anbieten: Finden Sie den k\u00fcrzesten Weg zwischen zwei Punkten an den gegen\u00fcberliegenden Kanten eines Blattes Papier, indem Sie das Papier so falten, dass sie direkt nebeneinander liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen weiteren Zugang bietet Matthias Varga von Kib\u00e9d in der Zeitkanalarbeit an. Erg\u00e4nzend zum klassisch linearen Iter-Modus mit der Bewegung hin auf das gew\u00e4hlte Ziel, f\u00fchrt er in problembehafteten Konstellationen den Flux-Modus ein.&nbsp;Nicht der\/die Klient*in befindet sich in Bewegung, vielmehr gilt die Fragerichtung jenem, das sich auf den Klienten\/die Klientin als Fluss aus verschiedenstem mehr oder weniger Hilfreichem zubewegt und selektiv f\u00fcr das eigene Anliegen wirksam aufgenommen werden kann: \u201eWoran w\u00fcrden Sie merken, dass es sich Ihnen etwas mehr zu zeigen begonnen hat?\u201c [\u2026] \u201eWoran w\u00fcrden Sie merken, dass etwas von dem Gew\u00fcnschten auftaucht?\u201c (Varga von Kib\u00e9d, 2012, S. 22f.) Nicht die aktionsorientierte Leistung steht dabei im Vordergrund, sondern das aufmerksame Wahrnehmen und W\u00e4hlen von sich bereits bietenden M\u00f6glichkeiten und st\u00e4rkenden Elementen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Anfang allen Lebens<\/h2>\n\n\n\n<p>Die angedeuteten Zug\u00e4nge lassen erahnen, dass ein&nbsp;<em>anderes<\/em>&nbsp;Entwicklungsverst\u00e4ndnis m\u00f6glich ist \u2013 wenn auch noch auf wackligen Beinen. Die j\u00fcngst erschienene Kolumne \u201eDer Anfang allen Lebens, einmal anders\u201c(Mooslechner, 2021, S. 118) l\u00e4sst aufhorchen, wenn ebendieser als verschlungener und geduldiger Prozess der Ver\u00e4nderung und Entwicklung beschrieben wird, in dem \u201eleblose Molek\u00fcle \u00fcber Jahrmillionen Zeit hatten, sich auszutauschen. Zu trocknen, sich zu l\u00f6sen, sich mit anderen zu kombinieren, Neues zu schaffen. Irgendwann trafen in dieser kosmischen Lotterie zwei Molek\u00fclfragmente aufeinander und verschmolzen. Das Ergebnis war robuster als alles andere und \u00fcberdauerte l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume. Und wieder vergingen Jahrmillionen. [\u2026] Und wieder entstand Neues. Diesmal die F\u00e4higkeit, eine Kopie von sich selbst anzulegen. Tote Materie war damit zum Leben erwacht.&#8221; &nbsp;Mit diesem wohl entscheidendsten, langwierigen Entwicklungsprozess unseres Planeten w\u00e4chst vielleicht in uns selbst ein lebensfreundlicheres Bild von jenem, was Entwicklung auch sein k\u00f6nnte<a>.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dr.in Monika Udeani<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/www.coachfederation.at\/de\/coaches\/dr-monika-udeani\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/A1A83CB2-BC76-495C-86F7-04A5C42D5CA0#_ftnref1\">[1]<\/a>&nbsp;<a><\/a><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/diversitaet-und-algorithmen-lorena-jaume-palasi-nur-haende.911.de.html?dram:article_id=455866\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/diversitaet-und-algorithmen-lorena-jaume-palasi-nur-haende.911.de.html?dram:article_id=455866<\/a>vom 11.08.2019.&nbsp;<a href=\"https:\/\/technikjournal.de\/2020\/08\/27\/wenn-es-fuer-dich-keine-seife-gibt\/\">https:\/\/technikjournal.de\/2020\/08\/27\/wenn-es-fuer-dich-keine-seife-gibt\/<\/a>&nbsp;vom 27.08.2020<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><a href=\"applewebdata:\/\/A1A83CB2-BC76-495C-86F7-04A5C42D5CA0#_ftnref2\">[2]<\/a>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wn5etny_CiU\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wn5etny_CiU<\/a>, 7. Sept. 2012, deutsche \u00dcbers. MU.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/A1A83CB2-BC76-495C-86F7-04A5C42D5CA0#_ftnref3\">[3]<\/a>&nbsp;<a>Vgl. Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung Deutschland&nbsp;<\/a><a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/gesellschaft\/umwelt\/bioethik\/311818\/selbstoptimierung%20vom%2022.06.2020\">https:\/\/www.bpb.de\/gesellschaft\/umwelt\/bioethik\/311818\/selbstoptimierung vom 22.06.2020<\/a>.&nbsp;Vgl. M\u00fcller, Tobi, Survival of the Sickest&nbsp;&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2019-08\/selbstoptimierung-sport-fitnesskult-kapitalismus-selbstzerstoerung-freizeit\">https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2019-08\/selbstoptimierung-sport-fitnesskult-kapitalismus-selbstzerstoerung-freizeit<\/a>&nbsp;vom 13.08.2019.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/A1A83CB2-BC76-495C-86F7-04A5C42D5CA0#_ftnref4\">[4]<\/a>&nbsp;Vgl. diverse Stufenmodelle der psychosozialen Entwicklung wie beispielsweise von Erick H. und Joan Erickson, Jean Piaget, aufbauend auf Modellen von Sigmund Freud. Auch im organisationalen Kontext sind eine Vielzahl von Stufenmodellen zu finden wie bei Frederic Laloux, Richard Barrett und anderen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/A1A83CB2-BC76-495C-86F7-04A5C42D5CA0#_ftnref5\">[5]<\/a>&nbsp;Vgl. den dem entgegenwirkenden Hype um \u201eMindfulness\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/A1A83CB2-BC76-495C-86F7-04A5C42D5CA0#_ftnref6\">[6]<\/a>&nbsp;<a>Optimism and Indigenous Culture: Tyson Yunkaporta in Conversation with The Centre for Optimism<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.centreforoptimism.com\/Whats-New-at-The-Centre-for-Optimism\/9159711\">https:\/\/www.centreforoptimism.com\/Whats-New-at-The-Centre-for-Optimism\/9159711<\/a>&nbsp;vom 12.08.2020.&nbsp;Deutsche \u00dcbers. MU.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/A1A83CB2-BC76-495C-86F7-04A5C42D5CA0#_ftnref7\">[7]<\/a>&nbsp;<a>Steve de Shazer und Insoo Kim Berg, Schule von Milwaukee.<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Literaturverzeichnis:<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>Kestel Christina, Wie viel Karriere passt zu mir?&nbsp;In: Harvard Business manager, 9\/2021, 18\u221223.<\/p>\n\n\n\n<p>Mooslechner, Markus, Der Traum des Fremden. In: Terra Mater 03\/2021, 118.<\/p>\n\n\n\n<p>Sparrer, Insa, Einf\u00fchrung in L\u00f6sungsfokussierung und Systemische Strukturaufstellungen, Heidelberg 2007.<\/p>\n\n\n\n<p>Varga von Kib\u00e9d, Matthias, Der Wechsel zwischen Iter und Flux &#8211; SySt\u00ae-Zeitkanalarbeit.&nbsp;In: SyStemischer 1\/2012, 18\u221225.<\/p>\n\n\n\n<p>Yunkaporta, Tyson, Sand Talk: How Indigenous Thinking Can Save the World, San Francisco 2020.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Beitrag von Monika Udeani<\/p>\n<p>Unsere meist unbewussten Vorannahmen beeinflussen unsere Ergebnisse. Gleichzeitig werden diese Vorannahmen leicht \u00fcbersehen. Das gilt f\u00fcr allt\u00e4gliche Gewohnheiten, tief verwurzelte Vorurteile, wissenschaftliche Forschungsprojekte und verbl\u00fcffende Statistiken. 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